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  Die Intratympanale Cortisontherapie
eine Therapiechance für Tinnitus und Hörsturz:
 
 

Obwohl derzeit fieberhaft und mit riesigen Geldmengen an einer "Tinnituspille" und an neuen Medikamenten bei Hörsturz geforscht wird, zeichnet sich immer noch kein Durchbruch ab. Aber es gibt jetzt einen "Lichtblick": Auf der Suche nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten, das Innenohr zu behandeln, wurde in der HNO-Klinik Hannover unter der Leitung von Herrn Prof. Lenarz begonnen, Cortison über das Mittelohr ins Innenohr einzubringen. In Frankreich und Italien gibt es bei Tinnitus und Hörsturz schon seit längerem in der Regel keine Infusionen mehr, sondern die Ärzte applizieren Cortison direkt über das Trommelfell. Diese Behandlung heißt "intratympanale Therapie". ("Tympanon" ist die medizinische Bezeichnung für das Trommelfell.)

Nach einer örtlichen Betäubung des Trommelfells wird hier ein kleiner Schnitt gemacht und dann das Medikament direkt ins Mittelohr eingebracht. Von dort gelangen die Substanzen direkt ins Innenohr und müssen nicht erst "durch den ganzen Körper transportiert" werden. Dieses Einbringen von Medikamenten über das Mittelohr soll beim akuten Tinnitus oder Hörsturz bis zu drei Mal angewandt werden. In der Regel reicht die einmalige Gabe.

Diese neue intratympanale Therapie mittels Cortison und anderen Medikamenten beim akuten Tinnitus und Hörsturz hat ihre Wirksamkeit bewiesen und wird jetzt auch in unserer Praxis angewandt und angeboten.

 

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